Unterkategorie

Suchbegriff: Kryptowährungs- und Blockchain-Vorschriften

Der irische Finanzminister Simon Harris wird am 29. April 2026 in Dublin den European Anti-Financial Crime Summit 2026 offiziell eröffnen. Der Gipfel gilt als die wichtigste Veranstaltung des Jahres zum Thema Bekämpfung der Finanzkriminalität und bietet Grundsatzreden von AMLA-Vorsitzender Bruna Szego sowie Einblicke von Rabobank-COO Philippe Vollot. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger in den Bereichen AFC, AML, FCC und Betrugsbekämpfung und bietet Einblicke in regulatorische Fragen sowie Networking-Möglichkeiten.
China hat seinen ersten nationalen Standard für die Offenlegung von Klimadaten fertiggestellt, der laut Experten in puncto Strenge und Ambition viele globale Standards übertrifft. Die Regeln stehen im Einklang mit den ISSB-Standards und beinhalten eine doppelte Wesentlichkeit, sodass Unternehmen sowohl die Auswirkungen des Klimas auf ihr Geschäft als auch die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit melden müssen. Während die Standards als wichtiger Meilenstein für chinesische Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten angesehen werden, weisen Experten darauf hin, dass die unmittelbaren Auswirkungen auf die Emissionen chinesischer Unternehmen im Ausland aufgrund von Lücken in der Berichterstattung und Unternehmensstrukturen begrenzt sind.
Die südkoreanische Zentralbank hat davor gewarnt, dass auf Won lautende Stablecoins das Kapitalflussmanagement und die Wechselkursstabilität erschweren könnten, und damit die laufenden Gesetzgebungsdebatten über die Ausgabe von Stablecoins im Inland mit Vorsicht versehen. Die Bank of Korea bevorzugt eine von Banken geleitete Ausgabe, um Risiken zu begrenzen, während Branchenverbände eine breitere Beteiligung wünschen. Diese regulatorische Unsicherheit hat das Gesetz über digitale Vermögenswerte (Digital Asset Basic Act) und damit verbundene Initiativen wie Krypto-ETFs und den Kryptohandel börsennotierter Unternehmen verzögert.
Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, dass sie ab dem 30. März 2026 marktfähige Vermögenswerte, die unter Verwendung der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) in zentralen Wertpapierverwahrstellen ausgegeben wurden, als zulässige Sicherheiten für Kreditgeschäfte des Eurosystems akzeptieren wird, um sich an den technologischen Fortschritt anzupassen und Innovationen auf den europäischen Finanzmärkten zu fördern.
Kanada fällt im Kampf gegen Finanzkriminalität hinter seine Verbündeten zurück und muss eine unabhängige Behörde für Finanzkriminalität einrichten, um den wachsenden Bedrohungen wie raffinierten Betrugsdelikten, Ransomware-Angriffen, der Umgehung von Sanktionen durch Kryptowährungen und professionellen Geldwäschenetzwerken entgegenzuwirken. Der Artikel argumentiert, dass Kanada angesichts geopolitischer Unsicherheiten und unzuverlässiger Partnerschaften erstklassige Fähigkeiten entwickeln muss, um seinen Finanzsektor und seine Bürger vor grenzüberschreitender Finanzkriminalität zu schützen.
EZB-Direktor Piero Cipollone befürwortet den digitalen Euro als Mittel zur Stärkung der finanziellen Souveränität Europas und zur Verringerung der Abhängigkeit von US-Zahlungsanbietern wie PayPal, Apple Pay, Mastercard und Visa. Das Projekt zum digitalen Euro, dessen Pilotphase für 2027 und dessen mögliche Einführung für 2029 geplant ist, zielt darauf ab, eine gemeinsame europäische Zahlungsinfrastruktur zu schaffen, die es privaten Anbietern ermöglichen würde, in der gesamten Eurozone tätig zu sein, und gleichzeitig die europäische Kontrolle über kritische Finanzinfrastrukturen sicherzustellen.
Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gegen die Plattform X (ehemals Twitter) eingeleitet, weil deren KI-Chatbot Grok in der Lage ist, ohne Zustimmung sexualisierte „Bikini-Bilder” von Personen zu generieren. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob X die Risiken gemäß dem Gesetz über digitale Dienste angemessen bewertet und gemindert hat. Es drohen Geldstrafen in Millionenhöhe. Der Chatbot soll Millionen sexualisierter KI-Bilder generiert haben, darunter auch von Prominenten und Kindern, was zu parallelen Untersuchungen im Vereinigten Königreich geführt hat.
Deutschland führt neue Kryptovorschriften ein, nach denen Anbieter ab 2026 gemäß der EU-Richtlinie DAC8 verpflichtet sind, Transaktionsdaten ihrer Nutzer an die Steuerbehörden zu melden. Die Nichtangabe von Steueridentifikationsnummern oder die Angabe falscher Informationen kann sowohl für Nutzer als auch für Anbieter zu Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro führen. Die Vorschriften zielen darauf ab, die Transparenz zu erhöhen und Steuerhinterziehung im Handel mit Kryptowährungen zu reduzieren.
Die brasilianische Zentralbank hat neue Vorschriften eingeführt, die den Zugang von Banken und Brokern zu Kryptowährungsmärkten vereinfachen. Damit sollen Sicherheit und Transparenz erhöht und gleichzeitig die Akzeptanz von Kryptowährungen innerhalb des brasilianischen Finanzsystems gefördert werden.
Die brasilianische Zentralbank hat neue Vorschriften (IN BCB Nr. 701) eingeführt, die den Prozess für Banken und Broker zur Bereitstellung von Kryptodienstleistungen vereinfachen. Die Vorschriften verlangen eine unabhängige Zertifizierung der Einhaltung von Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche, Cybersicherheit und Kundenschutz, bevor Institutionen Kryptohandels- und Verwahrungsdienstleistungen anbieten dürfen. Der Rahmen ermöglicht es Banken, 90 Tage nach der Anmeldung den Betrieb aufzunehmen, wenn sie die entsprechende Zertifizierung erhalten, wodurch ihr Eintritt in den Kryptomarkt beschleunigt wird und gleichzeitig die behördliche Aufsicht aufrechterhalten bleibt.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.